Heute nur ein kurzer Beitag: Es ist ein Seetag, und zwar der von Trondheim nach Tromsö. Wir waren alle sehr sehr entspannt und daher habe ich heute auch nicht wirklich was zu erzählen.
Es ist Donenrstag, es ist jetzt der gesamt 6. Tag unserer Reise. Wir sind inzwischen in Trondheim angekommen.
Da wir uns unweigerlich dem Nordkap nähern, wird es nachts nicht mehr wirklich dunkel. Dieses Foto ist um 01:ß4 Uhr aufgenommen worden:
Um kurz nach 4 Uhr sah es dann so aus (ich sage nur „Guten Morgen“)
Ihr seht es hier: absolut ruhige See, fast keine Wolken am Himmel. Ich kann euch sagen: Wir hatten dieses Wetter fast durchgehend! Wenn Engel reisen oder so 😉
Blick auf Trondheim am frühen Morgen. Und einfach ein paar Infos (frei nach „Tante Wiki“): Trondheim ist mit 218.460 Einwohnern (Stand 1. Januar 2026) nach Oslo und Bergen die drittgrößte Stadt in Norwegen.
Ein optischer Hingucker ist auf jeden Fall die Insel Munkholmen, eine kleine Insel im Trondheimsfjord – Hinrichtungsstätte, Kloster, Festung, Staatsgefängnis, See-Feste, schließlich dann deutsche Verteidigungsanlage im Zweiten Weltkrieg. Heute ist es ein auch bei Norwegern beliebtes Ausflugsziel und Museum.
Unser Tagesausflugsziel ist heute eine alte Kupfermine, „Ganmelgruva“ aus den Jahr 1654. Toll gemachte Führung durch alte Gänge. Ich gebe zu, die nächsten Fotos habe ich nicht ich gemacht, einfach deswegen, weil ich viel zu beschäftigt war, nicht zu fallen.
Ja, alles durcheinander sorry. Aber seht es so: Bewegung hält jung und fit…
Danach gan es noch eine „nostalgische Eisenbahnfahrt“. Dazu kann ich nur berichten: optisch schön, aber übervoll, sehr eng und nach nicht mal 15 Minuten war es vorbei. Trotzdem ein Bild. Und sorry, das Bild muss auch wieder mit verdrehtem Hals angesehen werden.
Was kommt danach? Der Tag ist noch nicht vorbei, aber das waren für heute genug Bilder denke ich.
Der nächste Eintrag wird zum letzten Tagespunkt dieses Tages sein.
Und denkt daran: Was auch immer ihr tut, genießt es!
Ich möchte die Möglichkeit nutzen, um einfach auch mal auf einen Punkt hinzuweisen, den man evtl gar nicht so bewusst auf Kreuzfahrten miterlebt oder der nicht immer angesprochen wird:Housekeeping. Hut ab vor den Menschen, die sich hier echt bemüht haben, die Reise unvergesslich zu machen.
Auf der Relax waren sie wirklich den ganzen Tag unterwegs, um aufzuräumen, zu putzen, Möwen aus Nachbarbalkonen zu retten. Daher ist mein Eintrage heute für sie.
Was ich so mitbekommen habe, waren diese Menschen mindesten viermal am Tag unterwegs. Aber dabei immer mit guter Laune und Höflichkeit.
Was ich besonders schön fand, war die Kreativität, die Decken „umzugestalten“. Hunde, Hasen, Oktopusse, es war alles dabei. Hier einfach mal eine Auswahl ihrer Kunstwerke:
Ihr seht, es war immer wieder was Neues dabei.Damit sage ich aber auch gute Nacht.
Und denkt daran: Was auch immer ihr tut: genießt es!“
Heute ist auch der erste Tag, an dem wir einen unserer Gutscheine einlösen. Aber vorher haben wir in der Nacht die Storebælt-Brücke (Großer-Belt-Brücke) überquert
Seetage sind für mich zu ruhigen Tagen geworden, von daher jetzt einfach nur noch ein paar Eindrücke vom Restaurant und dem Essen
Und weil so ein Restaurant nicht ohne ein last Goodbye gehen kann, gibt es hier noch ein letztes Bild—
Da wir einen frühen Check-In gebucht hatten, durften wir schon vormittags auf das Schiff. Also hieß es, früh aufstehen und ab zum Hafen. Das Schiff das erste Mal in echt zu sehen, war für mich dann doch ein bisschen überwältigend. Es ist einfach riesig, wenn man unten davorsteht.
Ich habe einfach mal Schiff mit Gebäude als Größenvergleich fotografiert:
Das soll also die nächsten beiden Wochen mein „Zuhause“ sein (also das rechts im Bild).
Wie man auf dem Foto gut erkennen war, war es um diese Zeit noch ziemlich ruhig. Dementsprechend waren unsere Koffer auch sehr schnell abgegeben und wir schnell auf dem Schiff. Das obligatorische Foto für den Bordausweis war dann auch bei jedem schnell erledigt, also ab aufs Schiff.
Für mich war es die erste Kreuzfahrt und ich bin ehrlich…ich war am Anfang einfach nur nervös und überfordert. Viele Menschen, fremde noch dazu und dann einfach alles riesig (nicht alles, da komme ich aber später dazu…), ich war einfach erstmal nur am Staunen und Gucken. Ich denke, dass Kapitän und Kreuzfahrtmanager uns empfangen haben, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen.
Auf dem Schiff war der erste Weg zu den Kabinen (schnell gefunden) und den Koffern (alle schon da). Eine Kabine war noch nicht fertig gereinigt, also haben wir erstmal alle Koffer, Taschen und Rucksäcke in eine Kabine gepackt und sind auf die Jagd nach Essen gegangen (Ihr erinnert euch? Früh los und ein Hostel, das kein Frühstück anbietet?)
Aber…wir haben uns ja vorher schon schlau gemacht, also war bekannt, wo das Bistro war und dass es schon geöffnet hat. Und wer sich fragt, warum ich dauernd „wir“ schreibe: unsere Gruppe bestand aus 4 gutgelaunten Menschen, die sich das Abenteuer Nordkap gemeinsam gönnen wollten.
So sah es also aus. Hinten sieht man noch ein bisschen die Theken mit dem Essen. Was es dort gab? Eine Mischung aus Frühstück inkl. Rührei, Spiegelei, fertige Omeletts, verschiedene Brotsorten, Croissants usw. Das Ganze sogar 24/7. Alle anderen Möglichkeiten zum Essen haben ab 21.30 Uhr geschlossen. In ein paar Restaurants und im „Harbour Market“ gab es aber Möglichkeiten zum Frühstücken oder das Stück Kuchen zum Kaffee.
Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise nicht frühstücke. Also ist das hier quasi ein sehr voller Teller für mich. Butter hatte ich auch vergessen, aber das Brot war immer so toll frisch, da brauchte ich die auch nicht.
Danach ging es auf Erkundungstour. Wo bekomme ich was zum Essen, wo sind Toiletten, wo kann ich rauchen? Alles nicht so einfach, auch und gerade weil das Schiff sehr groß ist. Am Schluss der Erkundung sind wir auf Deck 17 an der Bar am Heck hängengeblieben. Das war auch bis zum Schluss mein Lieblingsort, wenn ich mal meine Zeit für mich brauchte.
Ja, der Mops mit Kappe bin ich, aber ihr dürft nicht vergessen, dass es an diesem Tag auch in Kiel sehr warm und sonnig war. Zum Beweis einfach nochmal ein Bild, das ich von unten gemacht habe:
Da auf dieser Reise die meisten Getränke inklusive waren, haben wir uns zur Feier des Ablegens auch eine Runde Cocktails gegönnt.
Zu den Cocktails an Bord kann ich nur eines sagen: Die Leute hier können das! Es wurde fast jeder Wunsch erfüllt (auch dazu später mehr) und die Cocktails waren einfach superlecker.
Das Ablegen erfolgte dann um 19 Uhr. Auf nach Hausgesund!
Und denkt daran: Was auch immer ihr tut, genießt es!
Es sind mehr als 14 Tage vergangen, das bedeutet, dass ich nach der Reise wieder hier bin. Ich versuche hier einfach mal, ein bisschen zu erzählen, was in den letzten zweieinhalb Wochen so passiert ist.
11.07.2026
Hier beginnt die große Reise noch vor dem Schiff. Von hier nach Kiel sind erstmal ein paar hundert Kilometer mit dem Auto vor uns.
Aber um das abzukürzen: Ich kann nicht viel erzählen, weil ich die meiste Zeit zwischen Tür und Koffern eingeklemmt geschlafen habe,
Die Unterbringung in Kiel kann man gerne als abenteuerlich bezeichnen: mitten im Rotlichviertel, aber sehr sauber und gepflegt. Für Menschen, die „nur“ eine Schlafmöglichkeit suchen oder am nächsten Tag an einem der Kais auf Kreuzfahrt starten, eine absolute Empfehlung!!!
Morgen erzähle ich dann, wie das Boarding und der erste Tag auf dem Schiff war.
Ja, ich hatte genug Angst für 5 Leute, aber inzwischen freue ich mich einfach nur noch. Wieder einen Traum erfüllen, wieder eine Angst überwinden.
Wir haben heute das Boardprogramm komplett gefüllt, ich habe meine Ideen, was ich alles mitnehmen werde (Zwiebellook vom feinsten) und jetzt kann es einfach losgehen.
Ich habe das Glück, dass ich mit einer Menschin, die schon komplett kreuzfahrterfahren ist, das Zimmer teilen darf. Fenster nachts auf haben wir auch beide gemeinsam.
Aus Angst wurde einfach pure Vorfreude!
P.S.: In dem Wort Nordkapfelsen kommt das Wort „Apfel“ vor.
Ich habe schon sehr sehr lange einen Traum… ich glaube ich war damals 15 oder so, ich bin mir nicht mehr sicher, aber ganz ehrlich? Das tut auch nichts zur Sache…
Ich wollte schon immer Nordlichter sehen, am Nordkap, also direkt an der Quelle. Damals gab es nur Hurtig Routen und es war dementsprechend für mich unerreichbar. Also wurde der Traum erstmal zur Seite geschoben.
Ein paar Jahre später habe ich dann den Blog von der wunderbaren Svenja gefunden und habe den Reisebericht mit Spannung verfolgt, aufgesogen, inhaliert…sucht euch was aus, es passt einfach alles.
Wieder ein paar Jahre später… einfach den Entschluss getroffen: Wir fahren! Das war irgendwann 2025.
Jetzt haben wir 2026 und man kann hier fast überall in Deutschland die Nordlichter sehen.
Wir fahren trotzdem. In genau 7 Tagen und ein paar Stunden werde ich a) eine sehr große Angst von mir überwinden und b) auf einem sehr sehr großen Pott Richtung Nordkap unterwegs sein.
Liebe Svenja, ich weiß nicht, ob du das liest…aber wenn ja, grüß bitte Pieps mal ganz lieb von mir… und danke für den Bericht damals!
Heute war einfach irgendwie ein sehr ruhiger und gemütlicher Sonntag. „Familienroutine“…also ich am Bügeln, sie am Fernsehen und er am Zocken.
Bevor jetzt das große Geschrei losgeht: Das ist freiwillig seit einer langen Zeit unsere Routine sonntags, also bitte kein hate wegen „Er kann doch selber bügeln!“ oder so.
Ich fange nicht gerne an zu bügeln, aber für mich ist das eine Zeit zum entspannen, zum unterkommen und nachdenken. Und wenn ich erstmal damit angefangen habe, kann ich es auch stundenlang tun. Dazu irgendwas im Radio oder TV, bei dem ich nur zuhören kann und nicht hinschauen muss, und der Tag wird einfach gut.
Ja, unser Zusammenleben ist eher „ungewöhnlich“ für Außenstehende, aber wir kommen damit sehr gut klar. Von daher werde ich hier auch nicht weiter darauf eingehen, außer, dass wir zu dritt bzw sogar zu viert sind. Kein Dreieck, aber es passt einfach!
Was bringt die nächste Woche? Morgen ein Pentatonix-Konzert hier in Düsseldorf (ich werde danach berichten, da es eine echte Herausforderung sein wird), ansonsten Homeoffice und Spätschicht. Also erwarte ich ab Dienstag keine großen Überraschungen oder Herausforderungen mehr.
Geschrieben
am 8. Juli 2026