Evas Gedanken und was sonst noch dazugehört

Da wir einen frühen Check-In gebucht hatten, durften wir schon vormittags auf das Schiff. Also hieß es, früh aufstehen und ab zum Hafen. Das Schiff das erste Mal in echt zu sehen, war für mich dann doch ein bisschen überwältigend. Es ist einfach riesig, wenn man unten davorsteht.

Ich habe einfach mal Schiff mit Gebäude als Größenvergleich fotografiert:

Das soll also die nächsten beiden Wochen mein „Zuhause“ sein (also das rechts im Bild).

Wie man auf dem Foto gut erkennen war, war es um diese Zeit noch ziemlich ruhig. Dementsprechend waren unsere Koffer auch sehr schnell abgegeben und wir schnell auf dem Schiff. Das obligatorische Foto für den Bordausweis war dann auch bei jedem schnell erledigt, also ab aufs Schiff.

Für mich war es die erste Kreuzfahrt und ich bin ehrlich…ich war am Anfang einfach nur nervös und überfordert. Viele Menschen, fremde noch dazu und dann einfach alles riesig (nicht alles, da komme ich aber später dazu…), ich war einfach erstmal nur am Staunen und Gucken. Ich denke, dass Kapitän und Kreuzfahrtmanager uns empfangen haben, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen.

Auf dem Schiff war der erste Weg zu den Kabinen (schnell gefunden) und den Koffern (alle schon da). Eine Kabine war noch nicht fertig gereinigt, also haben wir erstmal alle Koffer, Taschen und Rucksäcke in eine Kabine gepackt und sind auf die Jagd nach Essen gegangen (Ihr erinnert euch? Früh los und ein Hostel, das kein Frühstück anbietet?)

Aber…wir haben uns ja vorher schon schlau gemacht, also war bekannt, wo das Bistro war und dass es schon geöffnet hat. Und wer sich fragt, warum ich dauernd „wir“ schreibe: unsere Gruppe bestand aus 4 gutgelaunten Menschen, die sich das Abenteuer Nordkap gemeinsam gönnen wollten.

So sah es also aus. Hinten sieht man noch ein bisschen die Theken mit dem Essen. Was es dort gab? Eine Mischung aus Frühstück inkl. Rührei, Spiegelei, fertige Omeletts, verschiedene Brotsorten, Croissants usw. Das Ganze sogar 24/7. Alle anderen Möglichkeiten zum Essen haben ab 21.30 Uhr geschlossen. In ein paar Restaurants und im „Harbour Market“ gab es aber Möglichkeiten zum Frühstücken oder das Stück Kuchen zum Kaffee.

Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise nicht frühstücke. Also ist das hier quasi ein sehr voller Teller für mich. Butter hatte ich auch vergessen, aber das Brot war immer so toll frisch, da brauchte ich die auch nicht.

Danach ging es auf Erkundungstour. Wo bekomme ich was zum Essen, wo sind Toiletten, wo kann ich rauchen? Alles nicht so einfach, auch und gerade weil das Schiff sehr groß ist. Am Schluss der Erkundung sind wir auf Deck 17 an der Bar am Heck hängengeblieben. Das war auch bis zum Schluss mein Lieblingsort, wenn ich mal meine Zeit für mich brauchte.

Ja, der Mops mit Kappe bin ich, aber ihr dürft nicht vergessen, dass es an diesem Tag auch in Kiel sehr warm und sonnig war. Zum Beweis einfach nochmal ein Bild, das ich von unten gemacht habe:

Da auf dieser Reise die meisten Getränke inklusive waren, haben wir uns zur Feier des Ablegens auch eine Runde Cocktails gegönnt.

Zu den Cocktails an Bord kann ich nur eines sagen: Die Leute hier können das! Es wurde fast jeder Wunsch erfüllt (auch dazu später mehr) und die Cocktails waren einfach superlecker.

Das Ablegen erfolgte dann um 19 Uhr. Auf nach Hausgesund!

Und denkt daran: Was auch immer ihr tut, genießt es!

Eure Eva

Es sind mehr als 14 Tage vergangen, das bedeutet, dass ich nach der Reise wieder hier bin. Ich versuche hier einfach mal, ein bisschen zu erzählen, was in den letzten zweieinhalb Wochen so passiert ist.

11.07.2026

Hier beginnt die große Reise noch vor dem Schiff. Von hier nach Kiel sind erstmal ein paar hundert Kilometer mit dem Auto vor uns.

Aber um das abzukürzen: Ich kann nicht viel erzählen, weil ich die meiste Zeit zwischen Tür und Koffern eingeklemmt geschlafen habe,

Die Unterbringung in Kiel kann man gerne als abenteuerlich bezeichnen: mitten im Rotlichviertel, aber sehr sauber und gepflegt. Für Menschen, die „nur“ eine Schlafmöglichkeit suchen oder am nächsten Tag an einem der Kais auf Kreuzfahrt starten, eine absolute Empfehlung!!!

Morgen erzähle ich dann, wie das Boarding und der erste Tag auf dem Schiff war.

Liebe Grüße

Eure Eva

Der Countdown läuft!

SO sieht das in der Schiffs-App gerade aus:

Keine 7 Tage mehr bis zum großen Abenteuer!

Ja, ich hatte genug Angst für 5 Leute, aber inzwischen freue ich mich einfach nur noch. Wieder einen Traum erfüllen, wieder eine Angst überwinden.

Wir haben heute das Boardprogramm komplett gefüllt, ich habe meine Ideen, was ich alles mitnehmen werde (Zwiebellook vom feinsten) und jetzt kann es einfach losgehen.

Ich habe das Glück, dass ich mit einer Menschin, die schon komplett kreuzfahrterfahren ist, das Zimmer teilen darf. Fenster nachts auf haben wir auch beide gemeinsam.

Aus Angst wurde einfach pure Vorfreude!

P.S.: In dem Wort Nordkapfelsen kommt das Wort „Apfel“ vor.

Liebe Grüße von einem sehr vorfreudigen n8kind

Ein Traum wird wahr!

Ich habe schon sehr sehr lange einen Traum… ich glaube ich war damals 15 oder so, ich bin mir nicht mehr sicher, aber ganz ehrlich? Das tut auch nichts zur Sache…

Ich wollte schon immer Nordlichter sehen, am Nordkap, also direkt an der Quelle. Damals gab es nur Hurtig Routen und es war dementsprechend für mich unerreichbar. Also wurde der Traum erstmal zur Seite geschoben.

Ein paar Jahre später habe ich dann den Blog von der wunderbaren Svenja gefunden und habe den Reisebericht mit Spannung verfolgt, aufgesogen, inhaliert…sucht euch was aus, es passt einfach alles.

Wieder ein paar Jahre später… einfach den Entschluss getroffen: Wir fahren! Das war irgendwann 2025.

Jetzt haben wir 2026 und man kann hier fast überall in Deutschland die Nordlichter sehen.

Wir fahren trotzdem. In genau 7 Tagen und ein paar Stunden werde ich a) eine sehr große Angst von mir überwinden und b) auf einem sehr sehr großen Pott Richtung Nordkap unterwegs sein.

Liebe Svenja, ich weiß nicht, ob du das liest…aber wenn ja, grüß bitte Pieps mal ganz lieb von mir… und danke für den Bericht damals!

Heute war einfach irgendwie ein sehr ruhiger und gemütlicher Sonntag. „Familienroutine“…also ich am Bügeln, sie am Fernsehen und er am Zocken.

Bevor jetzt das große Geschrei losgeht: Das ist freiwillig seit einer langen Zeit unsere Routine sonntags, also bitte kein hate wegen „Er kann doch selber bügeln!“ oder so.

Ich fange nicht gerne an zu bügeln, aber für mich ist das eine Zeit zum entspannen, zum unterkommen und nachdenken. Und wenn ich erstmal damit angefangen habe, kann ich es auch stundenlang tun. Dazu irgendwas im Radio oder TV, bei dem ich nur zuhören kann und nicht hinschauen muss, und der Tag wird einfach gut.

Ja, unser Zusammenleben ist eher „ungewöhnlich“ für Außenstehende, aber wir kommen damit sehr gut klar. Von daher werde ich hier auch nicht weiter darauf eingehen, außer, dass wir zu dritt bzw sogar zu viert sind. Kein Dreieck, aber es passt einfach!

Was bringt die nächste Woche? Morgen ein Pentatonix-Konzert hier in Düsseldorf (ich werde danach berichten, da es eine echte Herausforderung sein wird), ansonsten Homeoffice und Spätschicht. Also erwarte ich ab Dienstag keine großen Überraschungen oder Herausforderungen mehr.

Winke

Euer n8kind

Warum die Pause?

Heute soll es darum gehen, warum ich hier so lange Pausen zwischen den Einträgen hatte.

Kurz gesagt: alles gesundheitlich bedingt…Depressionen, andere gesundheitliche Probleme und vor allem auch irgendwann den/das (wie seht ihr das?) Blog aus den Augen verloren.

Aber ich kann beruhigen:Ich habe mir in mehreren Wegen Hilfe gesucht, es ist alles ok!

Und darum schreibe ich hier jetzt wieder öfter.

Heute? Ein gemütlicher Samstag trotz Arbeit im Homeoffice. Nach der Arbeit ein kurzes Nickerchen, dann ging es ab ins Savoy-Theater… Maulwurfn war angesagt.

Fazit des Tages/Abends: Rene Marik ist nach wie vor ein sehr sehr guter Künstler, auch wenn sich mein Humor in den letzten Jahren geändert hat

*määääääh*

Euer n8kind

Ich lebe noch!

Nach vielen Jahren bin ich gerade wieder soweit, dass ich mit mir, so wie ich bin und mit dem, was aus mir geworden ist, endlich wieder echt glücklich bin.

Es war ein verdammt langer weg, mit Hindernissen und Steinen, aber gestern war der Tag, an dem ich mir selber gesagt habe: „Mädel, du bist vielleicht inzwischen fast 50, aber du bist toll“

Was ist in den letzten Jahren passiert? Verschiedene gesundheitliche Probleme, jobmäßg mehr als viele Rückschläge, alles, was halt so im Leben passieren kann. Alte Freunde mussten gehen, ganz viele tolle neue Menschen und Freunde kennengelernt.

Ein paar sehr sehr tolle Menschen, die mich durch diese Zeiten begleitet und immer an mich geglaubt haben. Eine ganz besondere Person, die mir wirklich mehr als einmal das Leben gerettet hat.

Warum ich jetzt wieder versuche, hier zu schreiben? Einfach, weil ich meine Gedanken nicht für mich behalten kann und will.

Das hier wird hoffentlich wieder eine aktivere Plattform für mich (ich versuche, öfter daran zu denken). Wenn ihr Fragen habt, stellt sie einfach. Im Normalfall bekommt ihr auch Antworten.

Winke

Euer n8kind

Wirr und so

…was sich so ergibt abends…

Wir schreiben Sternzeit 019., Tag 10 des zweiten Monats. Eintrag fürs Tagebuch: Beförderung kann anstrengend sein. In jeder Hinsicht.

Für mich ist es einfach viel zu lernen. Viel viel Neues und viel Neues von alten Kollegen lernen.

Daneben noch von alten Freunden neu überrascht worden. Ob es gut wird? Keine Ahnung, wird sich zeigen.

Nachdenkliche Grüße in die Nacht

Mühselig…

…oder anstrengend ist mein Leben ein wenig zurzeit. Aber nicht vergebens, sondern alles mit sehr guten Gründen.

To be continued… Ich bin nicht weg, nur ein wenig „abgelenkt“